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Martin Zuska

Zeichnungen und Bilder

Vom: 23.02.2018 bis: 23.03.2018

Martin Zuska, Jahrgang 1958, Schulzeit Hattingen an der Ruhr, beendet sein neunjähriges Studium 1986 ( Düsseldorf, Meisterschüler Klasse Gerhard Richter ) und landet via Hamburg, Karlsruhe, Essen in Berlin 1992. Seitdem lebt er dort mit Familie.
Die erstrangige Atelierarbeit besteht aus klassischer Malerei Öl auf Leinwand, mittlere Formate. Auswärts baubezoge Arbeiten, zumeist abstrakt, Wand- Decken- Bodenflächen ( Silikat- Lehmfarben ) 8 bis 333 m², investigative Modelle in Architekturbüros ( Pappkarton 2mm ).
Begleitend zur Atelierarbeit entstehen im informellen Lauf ( Kür ) Papierarbeiten, meist kleinformatig.
Die Motive bei gegenständlichen Bildern ergeben sich aus Fotovorlagen und durchqueren die landläufigen Genres, Stilleben, Landschaften, Stadtbilder, Portraits, die letzteren gewinnen zunehmend mehr Raum, Interesse. Abstrakte Bilder fügen sich hier ein, gleichermaßen gespeist aus der Art und Weise, wie Raum aus farbigen Prozessen generiert werden kann.
Der Maler vertraut dem, was heute analoge Vorgehensweise genannt werden kann, auf analoge Mittel. Das Bild macht dem Betrachter das Angebot einer Begegnung, ohne ihn rund um den Globus zu jagen. Er kann sich in das Bildfeld vertiefen und dort länger als erwartet verweilen, seine Erfahrungen machen und muss nicht befürchten, mit einem attraktiven, coolen Aha-Effekt herauskatapultiert zu werden.
Das Narrativ, welches in den Wachstumsprozessen der Malerei wenig Platz und Geltung findet, folgt seiner Bewegung, seinem Naturell in der Graphik, von der kognitiven Gendarmerie unbehelligt.



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